in unserer Landwirtschaft halten wir die vom aussterben bedrohten Hinterwälderrinder.
Uns ist es ein besonderes anliegen diese Rasse zu erhalten.
Was macht das Hinterwälderrind für uns so interessant?
Aufgrund der hohen Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit, der Trittsicherheit und Steigfähigkeit eignet sich das Hinterwälder Rind besonders zur Milch- und Mutterkuhhaltung in extensiven steilen Hanglagen. Zudem zeichnet sich diese gesunde und genügsame Rasse durch schnelles Jugendwachstum bei guter Fleischleistung und eine sehr gute Futterverwertung aus.
Das Hinterwälder Rind erkennt man an seiner gelb bis gelbrot gescheckten Zeichnung mit weißem Kopf. Mit seiner recht geringen Schulterhöhe von bis zu 135 cm gilt das Hinterwälder Rind als kleinste Rinderrasse Mitteleuropas. Rassetypisch ist der feine Knochenbau.
Klein und leicht, robust und genügsam im Futter sind sie ideale „Öko-Rasenmäher“ für Feuchtwiesen und Steilhänge. Ihr Herkunft wird auf die Kreuzung des Keltenrinds mit einem Schlag, den die Alemannen bei der Völkerwanderung mitbrachten, zurückgeführt. Ursprünglich in der Oberrheinebene beheimatet ist das heutige Verbreitungsgebiet im wesentlichen auf den Schwarzwald südlich des Feldbergs und um den Belchen begrenzt.
Das Fleisch des Hinterwälder Rinds ist besonders zart und schmackhaft. Dies bestätigen auch umfangreiche Untersuchungen der Bundesanstalt für Fleischforschung in Kulmbach.
Vor allem bei den Kurzbratstücken spielt die Marmorierung eine wichtige Rolle. Beim Fleisch des Hinterwälder Rindes ist sie so ausgeprägt, dass es nach dem Braten saftiger und geschmacksintensiver ist, als das Rindfleisch anderer Rassen.
Die Erhaltung dieser Rinderrasse liegt uns sehr am Herzen!




